Erkrankung
Das lymphatische System ist Teil des Immunsystems und besteht vor allem aus:
- Lymphgefäßen
- Lymphknoten
- Milz
- Lymphatischem Gewebe in/im
- Rachen- und Gaumenmandeln
- Magen-Darm-Trakt
- Knochenmark
Der Begriff „Non-Hodgkin-Lymphome“ beschreibt alle Lymphome, die kein Hodgkin-Lymphom sind. Das Hodgkin-Lymphom ist ebenfalls eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Gewebes, die nach dem englischen Arzt und Erstbeschreiber Thomas Hodgkin benannt wurde.
Je nach den feingeweblichen Eigenschaften (Histologie) und dem Krankheitsverlauf werden die Non-Hodgkin-Lymphome in langsam wachsende (indolente; niedrigmaligne) und schnell wachsende, aggressive (hochmaligne) Lymphome unterteilt.
In Deutschland erkranken jährlich ca. 18.400 Menschen an einem Non-Hodgkin-Lymphom.
Der Verlauf (Prognose) der Non-Hodgkin-Lymphome ist mit relativen Fünf-Jahres-Überlebensraten von 70 % bei Frauen und 68 % bei Männern insgesamt eher gut, im Einzelnen jedoch von Alter sowie Typ und Ausbreitung der Erkrankung abhängig.
Alle Informationen in diesem Kapitel beziehen sich auf das indolente (niedrigmaligne) follikuläre Lymphom sowie auf das aggressive (hochmaligne) diffus großzellige B-Zell-Lymphom.